Foto Tempel
Schriftzug

Wer ist Karma Kagyü Sangha:

Die buddhistische Gruppe Karma Kagyu Sangha besteht seit 1997. Sie orientiert sich am tibetischen Buddhismus, und zwar an der Karma Kagyü Tradition, einer der vier großen Schulen des tibetischen Buddhismus. Karma Kagyü Sangha steht unter der spirituellen Leitung des 17. Gyalwa Karmapa, Trinley Thaye Dorje und des 14. Shamar Rinpoche, Mipham Tschökyi Lodrö.

Warum meditieren wir:

Karma Kagyü Sangha versteht Buddhistische Praxis als konse- quentes Geistestraining in der Meditation und im Alltag. Bei den Meditationen werden verschiedene Techniken geübt, mit dem letztendlichen Ziel, die Natur des eigenen Geistes zu erkennen und die dem Geist seit jeher innewohnenden Qualitäten zum Nutzen und zum Wohl aller Wesen zu entfalten. Wir entwickeln nach und nach Liebe, Mitgefühl und Weisheit.

Meditationen, die an unseren Meditationsabenden praktiziert werden:

Shine – Geistesruhe – stilles Sitzen – bildet die Basis für jede Art der Meditation. Den Geist beruhigen bedeutet, die Anhaftung an Gedanken und das Greifen nach Emotionen loszulassen. Die Meditation dient der Öffnung des Geistes und schafft inneren Frieden, Ruhe und Weite. Sie ist eine grundlegende Übung, die jeder unabhängig von einer bestimmten Glaubensrichtung erlernen und in seinen Alltag integrieren kann. Die Übungen helfen uns, des ständigen Gedankenstroms gewahr zu werden ohne ihm zu folgen. Dadurch entstehen Klarheit und Bewusstheit, die wir auch auf alltägliche Handlungen ausweiten können.

Tschenresig-Sadhana. Tschenresig (tib.) oder Avalokiteshvara (sanskr.) – „der mit gütigen Augen auf die Wesen schaut“ – gilt als die Verkörperung des von Weisheit untrennbaren universellen Mitgefühls aller Buddhas und ist einer der wichtigsten Buddha-Aspekte im tibetischen Buddhismus. Tiefe meditative Ruhe und aktives Wirken zum Wohle aller sind in ihm vereint.

Herz-Sutra – Rezitation. Im Herz Sutra fasste der Buddha seine Lehren über höchste Weisheit – Prajnaparamita – zusammen. Diese Lehren zeigen auf, wie man sich durch das Entwickeln und Vertiefen von Verständnis und Mitgefühl in Richtung Buddha –Zustand bzw. dem Erwachtsein entwickelt. Viele buddhistische Traditionen legen großen Nachdruck auf dieses Sutra, so auch die tibetisch-buddhistischen Schulen. Hier wird die Rezitation des Sutra mit verschiedenen Meditationen verknüpft. Die gemeinsame Praxis des Herz –Sutra gilt als besonders segensreich und als hervorragendes Mittel gegen Hindernisse auf unserem spirituellen Weg.

Milarepa-Tsok – Guru-Yoga auf Milarepa, Tibets bekanntesten verwirklichten Meister. Durch die Hingabe zum Lama ist es uns möglich, schnell die Qualitäten unseres Geistes freizulegen. Diese Vajrayana-Praxis mit anschließendem Tsok – Festmahl – hat tiefe symbolische Bedeutung, deren Kenntnis Voraussetzung für die Teilnahme ist.

Gesprächsrunden über verschiedene Aspekte Buddhas Lehre und Standardwerke unserer Linie.

Zurzeit: "Der König unter den Wegen des Strebens nach dem Vollendeten Wirken der Edlen" und "Satipatthana - das vierfache Kultivieren von Achtsamkeit"
© 2009 karma kagyü sangha graz | website by phongjim.com